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Überreaktionen des Immunsystems frühzeitig erkennen und behandeln

 Heuschnupfen

Dr. Andrea-Mareen Behr, Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in der SternKlinik, rät:

Niesanfälle, Schnupfen, die Nasenschleimhäute schwellen an. Viele Menschen leiden mehrmals im Jahr unter diesen lästigen Symptomen. Auf den ersten Blick lässt sich jedoch meistens nicht erkennen, ob sie erkältungsbedingt auftreten oder eine Allergie zugrunde liegt. Einige Eigenschaften geben den Betroffenen dann erste Hinweise. Kommt der Schnupfen etwa jährlich zu einer bestimmten Zeit wieder, und das plötzlich und stark, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Immunreaktion auf Pollen.


Ist die Nase wiederholt zu gleichen Tageszeiten verstopft, kommen auch Hausstaub, Lebensmittel wie Nüsse, Milchprodukte, Kernobst oder Hühnerei sowie andere allergene Stoffe in der alltäglichen Umgebung als Auslöser infrage. Auch die Beschaffenheit des Nasensekrets kann Aufschluss über die Ursache geben. Ist er durchgehend transparent und dünnflüssig, liegt eher eine allergische Reaktion vor. 


Erkältungsbedingtes Nasenlaufen endet in der Regel nach rund sieben Tagen. Hält der Schnupfen länger an und tritt ohne
dr-behrBegleiterscheinungen wie Fieber, Hals- oder Kopfschmerzen auf, sollten Betroffene besser einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder Allergologie aufsuchen, um den genauen Auslöser herauszufinden.  

 


Liegt eine Allergie vor, lassen sich die Symptome meist schon erfolgreich mit einem Cortisonhaltigen Nasenspray behandeln und wenn das nicht ausreicht oder Symptome wie Gaumenjucken dazu kommen mit Antihistaminika in Tablettenform. Wer nicht nur kurzfristig die störenden Begleiterscheinungen der Allergie stoppen, sondern langfristig die Wurzel des Übels bekämpfen möchte, greift nach einer ausführlichen ärztlichen Allergiediagnostik auf die sogenannte Hyposensibilisierung zurück. Dabei spritzen Ärzte über einen Zeitraum von etwa drei Jahren geringste Mengen des unverträglichen Stoffes unter die Haut am Oberarm.  

 

 

 

 

    

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